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METAR
EDMA 231850Z 05004KT CAVOK 13/06 Q1018 RMK ATIS WHI =
TAF
SR / SS: 04:11 / 18:21 UTC (Referenz EDMA 2014-04-23)
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Die Geschichte der der Fliegergruppe Giengen/Brz. e.V. und der Irpfel.

  • 1912 Wilhelm Gerold, Fritz Brodhuber und Wilhelm Rösle bauen einen Grade-Eindecker. Bei den ersten Flugversuchen geht das Flugzeug zu Bruch. Am 19.10. verunglückten Lt. Lange und Lt. Beißbart bei Flügen in der Nähe von Giengen-Hohweiher. Das Bild zeigt den Start des Doppeldeckers.
  • 1917 Hans Ade erhält den Flugzeugführerschein Nr. 2075. 1921 H. Ade, G. Fetzer, R. Widmann, E. Heisswolf und H. Hartung bauen ein selbstkonstruiertes Gleitflugzeug.
  • 1929 Die Flug- und Arbeitsgruppe Heidenheim führt auf der Irpfel erste Gummiseilstarts durch.
  • 1930 Der Flugsportverein Giengen wird gegründet. Die Fliegerei nimmt den bekannten stürmischen Aufschwung der dreissiger Jahre.
  • 1932 Der Verein erhält von der Stadt die ehemalige Schiffsbaracke in der Schwage als Werkstatt. Am 30.10. wird ein Gleitflugzeug Zögling getauft.
  • 1934 Am 22.3. wird der Flugsportverein Ortsgruppe des Deutschen Luftsportvereins.

  • bis 1945 Die meisten Fliegerkameraden werden zum Wehrdienst eingezogen und viele kehren nicht mehr zurück. Die Schulung erfolgt auf der Steinheimer Heide. Nach dem Krieg wird jede fliegerische Betätigung von den Besatzungsmächten verboten.

  • 1950 Am 19.11. treffen sich 25 Flugbegeisterte im Gasthaus Fischer zur erneuten Gründungsversammlung des Flugsportvereins.

  • 1954 Gutachten für die Irpfel als Segelfluggelände werden eingeholt. Eine Baracke in der Schwage wird als Werkstatt zur Verfügung gestellt.

  • 1956 Mit einem SG38 erfolgen wieder erste Segelflugstarts auf der Irfel.

  • 1957/1958 Im Juli wird ein Doppelraab gekauft. Der Windenstart ist als Startart zugelassen. Ein Grunau-Baby IIb wird erworben. Die ersten Steine für den Hallenbau werden erstellt.

  • 1959 Ein im Rohbau gekaufter L-Spatz 55 wird fertiggestellt. Erst im Herbst kann der Hallenbau offiziell beginnen.

  • 1962 Eigene Motorflugzeuge, eine Jodel Bebe und eine Aeronca erhalten Außenlandegenehmigung.

  • 1963 Die Flugzeughalle wird eingeweiht und eine Ka 6 getauft. Der Flugplatz erhält einen Wasseranschluß.

  • 1967 Erste Verhandlungen über die Verlegung des Flugplatzes wegen des geplanten Autobahnbaus.

  • 1970 Am 17.5. wird die Irpfel als Landeplatz für Motorfluzeuge zugelassen.

  • 1979 Im Herbst wird das letzte Mal mit der Winde gestartet.

  • 1980 Wegen des Autobahnbaus muß der Flugbetrieb nach Gerstetten verlegt werden. Die Bauarbeiten an der neuen Halle werden beendet. Im Jubiläumsjahr hat der Verein 6 Motorflugzeuge, 1 Motorsegler und 10 Segelflugzeuge. Die neue Landebahn 17/35 wird eingeweiht.

  • 2000 Die Fliegergruppe Giengen/Brenz e.V. hat ca. 140 aktive und ca. 80 passive bzw. fördernde Mitglieder.

  • 2009 Neue IFR taugliche Beech Bonanza wurde im Spätherbst auf der Irpfel entgegengenommen.